Kämpferische Kommunikation

Kämpferische Kommunikation

Was können Hochschullehrerinnen von Kampfkünstlern lernen?

 

 

Im Lehralltag, insbesondere in den großen Vorlesungen und Übungen, sehen sich die Lehrenden oft mit verschiedenen Formen kleinerer und größerer Provokationen konfrontiert – von Pfiffen über Papierflieger und zwischenrufenden Spaßvögeln bis hin zu offener Respektlosigkeit in den Sprechstunden. Um damit souverän umzugehen, oder derlei Situationen frühzeitig zu erkennen und im besten Fall vermeiden zu können, ist eine starke, aufmerksame Lehrpersönlichkeit gefragt. 

Hier setzt der Kurs an und stellt eine Reihe von Konzepten aus der Kampfchoreographie vor, um Konfliktsituationen im Unterricht von der Betroffenheit der eigenen Person abzukoppeln und daraus souveräne, selbstbewusste Handlungsoptionen zu entwickeln. 

Um ein breiteres Spektrum an Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten werden im Kurs verschiedene typische Konfliktsituationen in der Lehre gesammelt, diskutiert und verschiedene Umgangsformen besprochen und szenisch / darstellerisch ausprobiert. 

 

 

 

Ziele

- Förderung körperlicher Präsenz, die selbstbewusstes Auftreten ermöglicht.

- Schulen der Wahrnehmung für Konfliktpotenzial.

- Umgang mit Wut, die nicht als Blockade empfunden, sondern als Kraft eingesetzt werden

    soll.

- Gelassenes Einschätzen von Provokation und ihr souveränes Handling.

 

 

 

Methoden

Die Trainerin ist Kampfchoreographin und zeigt auf, welche Elemente der Kampfkunst auf typische Lehr- und Kommunikationssituationen übertragen werden können. Neben Impulsen der Trainerin, Diskussionen und Erfahrungsaustausch wird u.a. anhand mit Rollenspielen, einfachen Körperübungen und szenischem Kampf als Methode gearbeitet.